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Die Leukose
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Die
Katzenleukose ist die bedeutendste Infektionskrankheit der Katzen.
Der Erreger
der Leukose ist das Leukämievirus der Katzen (FeLV). Die Leukose ist
verbreitet bei ca. acht Prozent der gesunden und bis zu 25 Prozent der
verdächtigen Katzen. Diese tragen das Virus.
Übertragen werden die
Leukoseviren vor allem mit dem Speichel. Der direkte Kontakt mit diesem
steckt Katzen an. Eine Übertragung ist aber auch auf Katzenfeten während
der Trächtigkeit möglich. Die Krankheit äussert sich durch
Lustlosigkeit, Abmagerung und Durchfälle. Diese gehören zu den häufigsten
äusseren Anzeichen. Das Virus verursacht Blutarmut, chronische Infektionen
und Tumore in den verschiedensten Organen.
Die Diagnose kann nur mit
einem Test durchgeführt werden. Damit werden Viruspartikel im Blut oder
Speichel nachgewiesen. Der Test wird empfohlen bei jeder
leukoseverdächtigen, kranken Katze und anlässlich oder vor der ersten
Impfung.
Ein positiver Test beweist nicht immer unwiderruflich die
Erkrankung. Besonders positive, aber im allgemeinen Befinden ungestörte
Katzen können die Infektion überwinden. Deshalb wird bei gesunden Katzen
mit einem positiven Test empfohlen, die Untersuchung nach acht bis zwölf
Wochen zu wiederholen. Ist auch dieser Test positiv, so ist die Katze als
dauernd angesteckt zu betrachten. Hingegen liegt bei kranken Katzen mit
einem einmaligen, positiven Test die Wahrscheinlichkeit einer Leukose über
90 Prozent.
Die Krankheit ist nicht heilbar es gibt aber Berichte,
wonach Katzen mit Stoffen, welche die Immunabwehr fördern, geheilt wurden.
Diese Berichte bedürfen aber noch einer wissenschaftlichen Bestätigung. Impfen
wird bei allen Katzen mit Auslauf, bei Zucht- und Ausstellungskatzen, sowie
bei Tieren, die ins Tierheim gegeben werden, empfohlen. Einzeln gehaltene
Katzen ohne Auslauf müssen nicht geimpft werden. Die sicherste Methode, die
Krankheit zu verhindern, ist die Schutzimpfung.
©
Veterinärmedizin Dr. E. Gräub AG, Bern
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