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Mina Schreyer, Kreuzweg 1, 3238 Gals –
Postkonto 30-32962-1
Der
Katzenschnupfen
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Der
Katzenschnupfen oder die Rhinotracheitis ist die häufigste
Infektionskrankheit bei Jungtieren.
Die Erreger sind
vor allem Viren (Herpes und Calici) und besonders in Katzenzuchten, auch hie
und da ein Bakterium (Chlamydien). Nach der Erstinfektion durch die Viren
tritt meist auch eine Infektion mit verschiedenen Bakterien auf.
Katzen
stecken sich an durch direkten Kontakt oder sogar ungeboren im
trächtigen Muttertier.
Die Krankheit äussert sich mit Niesen,
Nasen-, Augenausfluss und Lustlosigkeit. Ein grosser Teil der kranken Katzen
behalten die Viren lebenslang. Bei "Stress" können die Katzen
wieder erkranken, die Viren ausscheiden und andere anstecken.
Liebevolle
Pflege kranker Kätzchen ist ebenso wichtig wie die Medikamente zur
Bekämpfung der bakteriellen Zweitinfektion.
Impfen verhindert die
sofortigen sowie die Langzeit-Folgen des Katzenschnupfens. Impfen wird bei
allen Katzen empfohlen, denn das Virus kann auch vom Menschen als Vektor auf
einzeln gehaltene Katzen übertragen werden.
©
Veterinärmedizin Dr. E. Gräub AG, Bern
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